Logo web

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kulturwerk M14 gUG (haftungsbeschränkt)

Stand: 01.03.2018 
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind ab dem 01.03.2018 gültig.

Präambel

Das Kulturwerk M14 versteht sich als Bildungseinrichtung sowie Begegnungs- und Projektzentrum. Wir bieten eine solide Ausbildung und professionelles Training in den Bereichen Musik, bildende und darstellende Kunst sowie Ton- und Bildproduktion. Zudem sind wir überzeugt, dass alle Künste ein Geschenk unseres Schöpfers sind. Deshalb möchten wir in unserer Schule besonders junge Menschen darin unterstützen, ihre individuellen, kreativen Talente als eine Gabe Gottes zu entdecken und zu entfalten. Ebenso verstehen wir die Ermutigung zur individuellen Ausdrucksfähigkeit eines jeden Schülers als Stärkung seiner Persönlichkeit.

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Kulturwerk M14 ist es, allen, insbesondere jedoch christlichen Kreativschaffenden ein Forum zu bieten. Wir haben unseren Blick auf die Tradition geistlicher Kunst und Musik gerichtet, sehen aber auch nach vorn, um die zeitgenössische Entwicklung derselben zu unterstützen und mitzugestalten sowie bewusst neue Wege zu beschreiten.

Durch eine enge Verbindung zur Ev.-Luth. Andreaskirchgemeinde Leipzig und dem Pavillon der Hoffnung e. V., mitsamt seinem ökumenischen Netzwerk und darüber hinaus, können sich die Schüler, Musiker und Künstler, sofern sie es wünschen, leicht vernetzen. Z. B. durch Jugendevents, Auftrittsmöglichkeiten verschiedenster Art, Integrationsveranstaltungen, etc. Auch wir selbst treten als Veranstalter und Initiator auf, um jungen Kreativschaffenden ein Forum zu bieten sowie gestandene Kreativschaffende mit Inspirations- und Interaktionsmöglichkeiten stets zu einem „Next Level” anzuhalten.

  1. Trägerschaft
    Das Kulturwerk M14 ist eine private Einrichtung. Träger der Einrichtung ist die Kulturwerk M14 gUG (haftungsbeschränkt) – nachfolgend stets Kulturwerk genannt.

  2. Leitung
    Die Leitung des Kulturwerks erfolgt durch die Geschäftsführer. Für einzelne Teilbereiche werden Verantwortlichkeiten an Mitarbeiter übertragen. Unabhängig davon sind die Geschäftsführer für die gesamte organisatorische, pädagogische und künstlerische Leitung des Kulturwerks verantwortlich.

  3. Betriebsstätte/Unterrichtsort
    Die Verwaltung und die Hauptgeschäftsstelle mit Unterrichtsräumen befinden sich im Pavillon der Hoffnung – Messehalle 14, in der Puschstraße 9, 04103 Leipzig. Der Unterricht kann in der Hauptgeschäftsstelle sowie in Zweigstellen, Schulen, Kindergärten und privaten Unterrichtsräumen der Lehrkräfte stattfinden.

  4. Geltungsbereich
    Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen, nachfolgend AGB genannt, gelten für alle vertraglichen Beziehungen zwischen dem Kulturwerk und seinen Schülern, Kunden, Teilnehmern, Auftraggebern und Honorarkräften.

  5. Rechtsverhältnis
    Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kulturwerk und dem Auftraggeber sind privatrechtlicher Natur. Jede Änderung oder Ergänzung des Unterrichts-, Honorar- oder sonstigen Vertrages muss in Textform erfolgen (Brief oder E-Mail). Sollten Bestimmungen im Vertrage oder in diesen AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, so werden diese durch die allgemeinen gesetzlichen Regelungen ersetzt, während der Vertrag im Übrigen wirksam bleibt.

  6. Schuljahr/Ferien/Feiertage
    Ein Schuljahr im Kulturwerk beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des Folgejahres. In diesem Zeitraum besteht ein Anspruch auf 32 Unterrichtseinheiten. In der Regel findet der Unterricht in allgemeinen Schulwochen statt. Es gilt die Ferien- und Feiertagsordnung des Freistaates Sachsen.

  7. Anmeldung, Probezeit, Änderungen und Kündigung
    Eine Anmeldung kann ständig unter Verwendung des dafür vorgesehenen Onlineformulars, Vordruckformulars, mündlich oder telefonisch erfolgen.

    • 7.1 Alle Änderungen und Kündigungen sind in Textform (E-Mail oder Brief) auszurichten. Diese werden mit Erhalt einer Änderungs-/Kündigungsbestätigung in Textform (E-Mail oder Brief), seitens der Kulturwerk-Verwaltung, gültig.

    • 7.2 Wünsche nach einem bestimmten Termin für den Vertragsbeginn, einem bestimmten Instrument, einer bestimmten Unterrichtsart oder einer bestimmten Lehrkraft können nur im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten berücksichtigt werden.

    • 7.3 Die Probezeit in den Unterrichtsverträgen umfasst die ersten 3 Monate. Eine Abmeldung vom Unterricht während der Probezeit ist mit sofortiger Wirkung möglich. In allen Paketangeboten gibt es lediglich eine Schnupperunterrichtseinheit, die Probezeit von 3 Monaten entfällt hier.

    • 7.4 Kündigungen des Unterrichts sind grundsätzlich zum Ende eines jeden Monats möglich. Die Kündigung erfolgt grundsätzlich spätestens am letzten Tag eines Monats zum Ende des Folgemonats.

    • 7.5 Der Auftraggeber ist bis zur Beendigung des Vertragsverhältnisses zur Zahlung der Gebühren verpflichtet.

    • 7.6 Fachwechsel sowie Wechsel der Lehrkraft oder der Unterrichtseinheit sind je nach den Kapazitäten des Kulturwerks zum Monatswechsel möglich.

    • 7.7 Das Recht zur sofortigen Kündigung und Beendigung des Vertragsverhältnisses aus wichtigen Gründen und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bleibt für beide Vertragspartner unberührt.
      Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn der Schüler in einen anderen Wohnort verzieht oder aus ärztlich attestierten Gründen nicht mehr in der Lage ist, am Unterricht teilzunehmen. In einem solchen o. ä. Fall behalten wir uns vor, eine einmalige Sonderkündigungsgebühr (60 % der monatlichen Unterrichtsgebühr) zu erheben.
      Wichtige Gründe liegen für das Kulturwerk insbesondere in mehrmaligem unentschuldigten Fehlen des Schülers oder in einem Zahlungsverzug in Höhe von drei vollen Monatsbeiträgen. In diesen Fällen kann das Kulturwerk den Unterrichtsvertrag fristlos kündigen.

  8. Unterrichtsgebühren/Zahlungsmodalitäten

    • 8.1 Allgemein
      Die Inanspruchnahme von Leistungen des Kulturwerks ist in der Regel gebührenpflichtig. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste. Die Preisliste ist Bestandteil dieser AGB und auf unserer Website stets zugänglich.

      Die Unterrichtsgebühren beziehen sich in der Regel auf ein Schuljahr (01.08.–31.07.) und 32 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr. Sie werden monatlich zu je 12 gleichen Raten fällig.

      Die Unterrichtsgebühren werden per Einzugsermächtigung oder Dauerauftrag/Überweisung monatlich fällig. Die Einzugsermächtigung kann für den 5. oder 15. eines Monats beauftragt werden. Bei Dauerauftrag/Überweisung hat die Zahlung bis spätestens zum 5. eines Monats für den laufenden Monat zu erfolgen. Bei einmaliger Kursgebühr oder ABO hat die Zahlung bis zum zweiten Kurstermin zu erfolgen.

      Die Kopierpauschale wird zum Schuljahresanfang bzw. mit Unterrichtsaufnahme fällig. Die Aufnahmegebühr wird mit dem ersten Unterrichtsentgelt fällig. Falls es beim Lastschriftverfahren mangels ausreichender Kontodeckung zu einer Rücklastschrift kommen sollte, trägt der Auftraggeber die Gebühren in Höhe von 5,– €. Ein erneuter Einzug erfolgt ab 7 Tage später zusammen mit den Gebühren der Rücklastschrift.

      Unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht hat nicht die Wirkung einer Kündigung und befreit deshalb nicht von der Verpflichtung zur Gebührenzahlung.

      Alle Zahlungen erfolgen ausschließlich bargeldlos auf das im Unterrichtsvertrag oder in der Rechnung angegebene Konto.

      Für den Fall eines Zahlungsverzuges können Verzugszinsen gem. § 288 BGB in Höhe von 5 % über dem nach § 247 BGB festgelegten Basiszinssatz erhoben werden. Darüber hinaus können Mahnkosten in Höhe von 5,00 € berechnet werden.

      Bei Kündigung während des laufenden Schuljahres wird über die im laufenden Schuljahr bereits abgegoltenen Unterrichtseinheiten eine Endabrechnung erstellt.

    • 8.2 Gruppenunterricht
      Bei Gruppenunterricht gelten besondere Vereinbarungen. Verändert sich während einer Vertragslaufzeit die Teilnehmerzahl beim Gruppenunterricht so, dass die Gebühren berührt werden, dann ist ab dem übernächsten Monat die Gebühr zu zahlen, welche sich aus der tatsächlichen Zahl der Teilnehmer ergibt. Der Unterrichtsvertrag kann beiderseitig aufgelöst werden, wenn keine Einigung über die Fortsetzung des Unterrichtsverhältnisses erzielt werden kann.

    • 8.3 Fachwechsel/Wechsel der Unterrichtseinheit
      Auf Antrag in Textform (E-Mail oder Brief) kann das Unterrichtsfach und/oder die Unterrichtseinheit gewechselt werden. Der Wechsel gilt als genehmigt, wenn die Kulturwerk-Verwaltung eine Änderungsbestätigung in Textform verschickt. Die Korrespondenz wird als Änderungsbestätigung zum laufenden Vertrag abgeheftet. Wenn eine Gebührenanpassung notwendig ist, wird dies in einer Änderungsbestätigung mitgeteilt.

  9. Unterrichtsordnung

    • 9.1 Der Schüler ist verpflichtet, alle gebuchten Unterrichtsfächer pünktlich und regelmäßig zu besuchen sowie die aus dem Unterricht erwachsenen, fachbezogenen Aufgabenstellungen bis zur nachfolgenden Unterrichtseinheit angemessen zu lösen.

    • 9.2 Kann der Schüler oder die Lehrkraft an einer Unterrichtseinheit nicht teilnehmen, gelten die Regelungen bei Unterrichtsausfall im § 10.

    • 9.3 Alle Schüler des Kulturwerks müssen die für sie geltenden Bestimmungen dieser Satzung und die Weisungen der Leiter, Mitarbeiter und Lehrkräfte der Einrichtung einhalten. Sie dürfen durch ihr Verhalten weder die Ausbildungsziele stören noch die Sicherheit gefährden.

    • 9.4 Verstöße gegen diese Ordnung, insbesondere Disziplinlosigkeit oder Nichtzahlung der Gebühren, können durch folgende Maßnahmen (ohne Bindung an die Reihenfolge) geahndet werden:
      • 9.4.1 Verwarnung durch die Kulturwerk-Verwaltung – bei Minderjährigen mit Mitteilung in Textform an die Erziehungsberechtigten.

      • 9.4.2 Verweisung von der Einrichtung und/oder außerordentliche Kündigung durch die Kulturwerk-Verwaltung.

  10. Regelungen bei Unterrichtsausfall

    • 10.1 Absage/Fehlen des Schülers bei Einzelunterricht
      Eine Absage hat bis spätestens 24 Stunden vor Unterrichtsbeginn zu erfolgen. In diesem Fall kann und sollte die Unterrichtseinheit nachgeholt werden. Bei kurzfristiger Absage oder Nichtteilnahme am Unterricht verfällt der Anspruch auf eine Nachholunterrichtseinheit. Absagegründe sind ausschließlich triftige Gründe wie Krankheit, Arztbesuche, familiäre Ernstfälle und schulische Pflichtveranstaltungen. Bei Absage aus nicht triftigen Gründen wie Geburtstagsfeiern, Familienausflüge etc., liegt es im Ermessen der Lehrkraft, ob die Unterrichtseinheit nachgeholt wird.

    • 10.2 Absage/Fehlen des Schülers bei EinzelunterrichtGruppenunterricht
      Der Unterricht erfolgt in der Gruppe. Bei Nichtteilnahme eines Schülers an einem Unterrichtstag, aufgrund von Krankheit oder aus anderen Gründen, findet der Unterricht wie geplant für die Gruppe statt. Bei Gruppenunterricht besteht kein Anspruch auf einen Nachholtermin. Sofern die anderen Schüler zustimmen, kann der Unterricht verschoben werden.

    • 10.3 Unentschuldigtes Fehlen
      Sollte der Schüler zum Unterricht ohne Absage nicht erscheinen, besteht kein Anspruch auf eine Nachholunterrichtseinheit.

    • 10.4 Kulturwoche
      Im Rahmen der Gewährleistung von 32 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr hat die Lehrkraft die Möglichkeit Kulturwochen zu nehmen. Kulturwoche bedeutet, dass die Lehrkraft eine entsprechende Woche blockt, um künstlerischen und anderweitigen Aktivitäten nachzugehen, oder diese Zeit für Nachholunterricht und unterrichtsrelevante Projekte zu nutzen. Eine Kulturwoche soll nach Absprache mit den Schülern, Erziehungsberechtigten und der Kulturwerk-Verwaltung spätestens 4 Wochen vorher bekannt gegeben werden.

    • 10.5 Absage/Fehlen der Lehrkraft
      Entfällt der Unterricht aus Gründen, die vom Kulturwerk bzw. der Lehrkraft zu vertreten sind, so wird er nach Möglichkeit nachgeholt. Hierzu können zusätzliche Unterrichtszeiten vereinbart werden. Des Weiteren steht es der Lehrkraft und dem Kulturwerk frei, eine Unterrichtsvertretung zu organisieren. Ab mehr als 2 Wochen Krankheit seitens der Lehrkraft hat das Kulturwerk für eine Unterrichtsvertretung zu sorgen.
      Im Krankheitsfall der Lehrkraft besteht auch die Möglichkeit, rückwirkend für die Ausfallzeit eine Kulturwoche zu beanspruchen.

    • 10.6 Nachholunterricht
      Ein Schüler hat die Möglichkeit, maximal 2 Nachholeinheiten anzusammeln. Sollten es mehr Nachholeinheiten werden, verfallen diese und werden abgerechnet. Dasselbe gilt für die Anhäufung von Nachholeinheiten seitens der Lehrkraft mit der Maßgabe, dass diese darauf zu achten hat, dass sie oder das Kulturwerk bei mehr als zweimaligem Fehlen für eine Unterrichtsvertretung zu sorgen hat. In beiden Fällen kann die Lehrkraft je zwei Nachholtermine zu einer zumutbaren Zeit vorschlagen. Sofern der Schüler diese Termine nicht wahrnimmt, gilt der Verfall der jeweiligen Unterrichtseinheit auch in diesem Fall und die Unterrichtseinheit wird abgerechnet.

  11. Umfang der Unterrichtsleistungen

    Das Kulturwerk betreibt insbesondere eine christliche Schule für Kunst und Musik. Die Schule steht grundsätzlich jedem Interessierten jeden Alters offen.

    Das Kulturwerk will den Schülern helfen, ihr Potential unter Einbeziehung ihrer Begrenzungen zu entfalten, und dabei die christliche Grundaussage festmachen: Der Mensch ist für Beziehung geschaffen. Beziehung zu seinem Schöpfer und Beziehung zu seinen Mitmenschen. Auf dieser Basis ist Kunst und Musik ein Geschenk der Ausdrucksfähigkeit, der Kommunikation, des „Sich-Selbst-Erfahrens".

    Die Aufgabe des Kulturwerks ist es, eine solide Ausbildung musischer und künstlerischer Fähigkeiten zu gewährleisten, Menschen jeden Alters auf dem Weg zu einer, der Begabung entsprechenden, Meisterschaft als Musiker und Künstler zu begleiten. Darüber hinaus will das Kulturwerk ein umfassendes Verständnis für Kunst und Musik wecken und dazu anregen, all dies als Gabe Gottes zu entdecken.

    Das Unterrichtskonzept gestaltet jede Lehrkraft entsprechend der Vorkenntnisse und Vorstellungen des Schülers selbst, um eine vielseitige musische und künstlerische Ausbildung zu gewährleisten. Es gibt kein festes, verschultes Programm. Der Unterricht richtet sich nach den Präferenzen der Lehrkräfte und den Fähigkeiten, persönlichen Zielen und Wünschen des Schülers. Dazu werden mit dem Schüler individuell Ziele erstellt, auf die während des folgenden Unterrichts hingearbeitet wird.

    Dieser konzeptionellen Gestaltungsfreiheit liegt die Zielsetzung zugrunde, jeden Schüler zu einer der Begabung entsprechenden Meisterschaft als Musiker und Künstler auszubilden, die nicht zuletzt auch in ein Studium und/oder die berufliche Betätigung als Künstler/Musiker münden kann.

    Neben der Ausbildung werden Ergänzungsfächer (Bandcoaching, Ensemble, Musiktheorie, Gehörbildung, Chor u.a.) sowie spezielle Kurse mit begrenzter Dauer angeboten. Die Teilnahme an den Ergänzungsfächern steht auch solchen Interessenten offen, die keinen regulären Unterricht am Kulturwerk besuchen.

    Die unentgeltliche Mitwirkung an Veranstaltungen des Kulturwerks wird erwartet. Regelmäßiges häusliches Üben des Schülers wird vorausgesetzt und ist maßgebend für den Unterrichtserfolg.

    Der Schüler, bzw. Erziehungsberechtigte hat für die Beschaffung von Lehrmitteln (Instrumente, Noten, Lehrbücher) selbst zu sorgen. Das Kulturwerk und die Lehrkräfte stehen dabei beratend zur Verfügung.

  12. Aufsicht und Haftung

    • 12.1 Der Besuch des Kulturwerks ist eine freiwillige, außerschulische Betätigung an einer ergänzenden Bildungseinrichtung. Diese unterliegt nicht dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

    • 12.2 Eine Aufsichtspflicht seitens des Kulturwerks für minderjährige Schüler besteht während der reinen Unterrichtszeit. Die Unterrichtszeit beginnt und endet mit dem Melden und Verabschieden bei der zugeteilten Lehrkraft.

    • 12.3 Das Kulturwerk haftet nicht für Schäden gegenüber dem Vertragspartner, soweit es sich nicht:
      • a) um Schäden aus der Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit handelt, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Kulturwerks oder dessen gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht oder
      • b) um sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Kulturwerks, eines gesetzlichen Vertreters bzw. eines Erfüllungsgehilfen des Kulturwerks beruhen.

    • 12.4 Die Schüler, bei Minderjährigen ihre Erziehungsberechtigten, sind für die pflegliche Behandlung von Eigentum des Kulturwerks, welches ihnen zur Benutzung überlassen wurde, verantwortlich. Sie haften für Beschädigungen oder Verlust im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine private Haftpflichtversicherung wird empfohlen.

  13. Datenschutz

    • 13.1 Allgemein
      Die bei der Anmeldung erhobenen Daten der Schüler und Auftraggeber werden elektronisch gespeichert und weiterverarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich für Verwaltungs- und Abrechnungszwecke des Kulturwerks gemäß des aktuell geltenden Bundesdatenschutzgesetzes und der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Eine Übermittlung der Daten an Dritte erfolgt nicht. Durch Auftragserteilung gibt der Schüler, bei Minderjährigen der Erziehungsberechtigte, sein Einverständnis zur Speicherung und Verarbeitung der persönlichen Daten.

    • 13.2 Ton- und Bildaufnahmen
      Bei öffentlichen Veranstaltungen und im Kulturwerk Alltag werden gelegentlich Ton-, Bild- und Filmaufnahmen gemacht, die ihren Weg in unsere Webauftritte und Printmedien finden können. Bei Aufnahmen, die in einem nicht öffentlichen Rahmen gemacht werden und die für eine Veröffentlichung bestimmt sind, verpflichtet sich das Kulturwerk nur dann zu veröffentlichen, wenn die betroffene Person, bei Minderjährigen ihr Erziehungsberechtigter, eine schriftliche Einverständniserklärung erteilt hat.

  14. Gerichtsstand

    Gerichtsstand ist Leipzig.

Bleib' aktuell und abonniere unseren Newsletter

Wir geben keine Daten weiter, sie werden ausschließlich für unseren Newsletter-Service verwendet!